Turmuhren
Turmuhren

Highlights sind die handgeschmiedeten Turmuhren, die bis über 300 Jahre alt sind.

Bei diesen Uhren findet man handgeschmiedete Wellen, die noch nicht gedreht sind.

Man vermisst Schrauben und auch Teile aus Messing oder Bronze, die zu dieser Zeit noch nicht eingebaut wurden.

Darunter befindet sich auch ein Exemplar, das als Gleitlager noch quadratische Löcher besitzt, in denen sich runde Wellenenden drehen.

Die so nicht ausgefüllten Ecken der Quadrate dienten als Fettreservoir zur Langzeitschmierung. Die Zähne der Zahnräder wurden seinerzeit mittels Schablonen aus dem Rohling gefeilt. Der damalige Arbeitsumfang lässt sich hier nur erahnen. Als Aufzugsgewichte findet man behauene Steine an Hanfseilen.

 

Zu sehen ist eine beachtliche Kollektion durch die Reise der Zeit, die unter anderem über 20 Turmuhren beinhaltet.

Ein stattliches 100-jähriges Exemplar der Firma Weule (Bildmitte) bringt immerhin 400 kg auf die Waage und läuft heute nicht weniger zuverlässig als im Jahre 1911. Dieses Exemplar ist dauerhaft in Betrieb und zeigt anschaulich den Weg der Zeitanzeige vom Pendel bis zum Zifferblatt außerhalb des Gebäudes realitätsnah historisch.

Viele weitere Exponate, wie Seilrollen, Getriebe, Zeigerwerke, einige Taschenuhren und weiteres werden ausgestellt, so dass das Alter aller Zeitzeugen zusammengezählt wohl weit über 5000 Jahre zählt.

 

Neher und Söhne

Oben ein Zifferblatt der Firma Hörz in Ulm.

Sehr interessant ist ein größeres handgeschmiedetes Einzelstück aus dem Jahre 1709.

Eine Turmuhr der Firma Hörz, vermutlich aus dem Jahre 1890, Die Uhr besitzt einen Rollenankergang (Bild unten), der damals zu dieser Zeit von der Firma Hörz patentiert wurde.

Die Uhr aus Ulm dürfte ein Einzelstück oder Prototyp sein.
Turmuhren

Highlights sind die handgeschmiedeten Turmuhren, die bis über 300 Jahre alt sind.

Bei diesen Uhren findet man handgeschmiedete Wellen, die noch nicht gedreht sind.

Man vermisst Schrauben und auch Teile aus Messing oder Bronze, die zu dieser Zeit noch nicht eingebaut wurden.

Darunter befindet sich auch ein Exemplar, das als Gleitlager noch quadratische Löcher besitzt, in denen sich runde Wellenenden drehen.

Die so nicht ausgefüllten Ecken der Quadrate dienten als Fettreservoir zur Langzeitschmierung. Die Zähne der Zahnräder wurden seinerzeit mittels Schablonen aus dem Rohling gefeilt. Der damalige Arbeitsumfang lässt sich hier nur erahnen. Als Aufzugsgewichte findet man behauene Steine an Hanfseilen.

Zu sehen ist eine beachtliche Kollektion durch die Reise der Zeit, die unter anderem über 20 Turmuhren beinhaltet.

Ein stattliches 100-jähriges Exemplar der Firma Weule (Bildmitte) bringt immerhin 400 kg auf die Waage und läuft heute nicht weniger zuverlässig als im Jahre 1911. Dieses Exemplar ist dauerhaft in Betrieb und zeigt anschaulich den Weg der Zeitanzeige vom Pendel bis zum Zifferblatt außerhalb des Gebäudes realitätsnah historisch.

Viele weitere Exponate, wie Seilrollen, Getriebe, Zeigerwerke, einige Taschenuhren und weiteres werden ausgestellt, so dass das Alter aller Zeitzeugen zusammengezählt wohl weit über 5000 Jahre zählt.

Neher und Söhne

Oben ein Zifferblatt der Firma Hörz in Ulm.

Sehr interessant ist ein größeres handgeschmiedetes Einzelstück aus dem Jahre 1709.

Eine Turmuhr der Firma Hörz, vermutlich aus dem Jahre 1890, Die Uhr besitzt einen Rollenankergang (Bild unten), der damals zu dieser Zeit von der Firma Hörz patentiert wurde.

Die Uhr aus Ulm dürfte ein Einzelstück oder Prototyp sein.